Seitendesigndetail Seitendesigndetail
Seitendesigndetail Seitendesigndetail

Letzter Blogeintrag

2008-11-05
Ich hab einen anderen Blog eingerichtet und zwar hier: http://soenkehahn.blogspot.com/. Dieser Blog wird hiermit fristlos gekündigt.

Skalenanimation

2008-09-06
In den letzten Tagen habe ich daran gearbeitet, musikalische Skalen in einer Grafik-Engine in Echtzeit zu visualisieren. Ein vorläufiges Ergebnis kann man sich hier ankucken: Skalenvideo. Am Sonntag werden Martin Carlé , Joulia Strauß, Moritz Mattern und ich im Newthinking Store etwas über die Cat-Notation und deren technische Umsetzung erzählen. Die Veranstaltungsreihe heißt media / cut / media.

Google Chrome

2008-09-04

Bla bla, Google Chrome, blog, blog, blog. Der neue Browser von Google bringt tolle, neue Techniken mit. Viele davon haben das Ziel die Ausführung von Web-Applications stark zu verbessern:

  • V8 - eine neue JavaScript-Engine, die besonders schnell sein soll.
  • Gears - Funktionserweiterungen für Browser (ich glaube, sowas wie verbesserter Drag-and-Drop-Support und so)
  • Starten von Webseiten ohne Werkzeug- und Adresszeile
Das ganze wird die Bedienbarkeit von solchen Web-Applications wie GMail, GDocuments, GMaps, GCalendars und GVideo stark verbessern. Und das ist doch eigentlich ziemlich gut.

Aaron Seigo hat auf seiner Keynote beim Linuxtag gesagt, Webbrowser seien gute Programme ... zum Lesen von Texten. Dazu sind sie entworfen und das können sie gut. Für andere Zwecke sind andere Programme besser geeignet. Will man Emails versenden, benutzt man am besten einen lokal installierten Email-Client. Will man Karten ankucken, benutzt man am Besten ein Programm, dass zum Kartenankucken gedacht ist. Und will man ein Video kucken, dann startet man am besten einen Browser, installiert Flash, geht auf eine Seite, die es einem erlaubt, zusammen mit jedem Video einen in Flash programmierten Videoplayer runterzuladen und läßt das in seinem Browser laufen. Und wenn man Glück hat, kann man das sogar Fullscreen tun. Das klingt doch ziemlich straight-forward. Oder man startet einfach einen Videoplayer. Alle möglichen Programme können auf Inhalte aus dem Internet zugreifen. Das ist kein Privileg von Browsern mehr.

Das Benutzen von lokal installierten Programmen gegenüber Web-Applications hat technisch gesehen viele Vorteile. Solche Software läuft meistens wesentlich schneller, integriert sich besser mit der Desktopumgebung. Ausserdem besteht eine klare Trennung zwischen angebotenen Services und den Benutzer-Interfaces. So können zum Beispiel mehrere (eventuell konkurrierende) Services über ein einzelnes Interface in Anspruch genommen werden. Oder ein Service über mehrere (eventuell konkurrierende) Interfaces. Das ganze verspricht eine bessere User-Experience.
Ich persönlich habe aber auch noch ein ganz anderes Problem: Benutzt man Web-Applications, lädt man immer nur das Interface herunter. Das ermöglicht eine viel stärkere Kontrolle und Überwachung auf Serverseite. Editiert man Kalender im Internet? Oder Dokumente? Der Service kontrolliert welches Format man benutzt, welche Bearbeitungsmöglichkeiten man hat und überwacht vermutlich auch, welche Inhalte man bearbeitet. Kuckt man Videos? Der Service kontrolliert, welche Videos man kuckt, wo man sie kuckt und gibt gute Tips, welche Videos man eigentlich lieber kucken sollte.
Ausserdem können Betreiber bei serverseitigem Code auf andere copylefted Projekte zurückgreifen, ohne den eigenen Code veröffentlichen zu müssen. Es sei denn, die stehen unter AGPL, oder ähnlichem.

Google ist eine innovative Organisation, die Software auf hohem Qualitätsniveau herstellt. Warum beschreitet Google mit Chrome einen Weg, der prinzipiell eine schlechtere User-Experience verspricht? Na, wer weiß es?

Im Übrigen ist "Understanding Comics" von Scott McCloud ziemlich gut. Der Google-Chrome-Comic würde aber besser in eine Broschüre irgendeiner christlichen Sekte passen.

Flexible Softwaresysteme

2008-08-28
Wenn man Software entwirft, berücksichtigt man natürlich die Anforderungen der zukünftigen Nutzerinnen des Systems. Das ist einfach, wenn man vorher relativ genau weiß, was für Anforderungen es geben wird. Und sollten doch neue Anforderungen auftauchen (was eigentlich immer passiert), dann muss die Software eben modifiziert werden. Interessant wird es, wenn man ein System entwerfen will, das sich unvorhergesehenen Anforderungen anpassen soll. Ich frage mich, wie man das macht.

Unix-Philosophie

Die Unix-Philosophie (oder zumindest ein Teil davon) besagt, dass kleine Tools, die spezielle Aufgaben lösen und die man miteinander kombinieren kann, besser sind, als eine monolithische Anwendung für mehrere Zwecke. Wenn man sich ankuckt, wie lange Shells mittlerweile schon benutzt werden, dann scheint das ein ganz guter Ansatz zu sein. Und offenbar scheint es eine große Rolle zu spielen, welche Kombinationsmöglichkeiten man hat.

Anforderungsanalyse

Vorhersehbare Anforderungen lassen sich recht erfolgreich (oder zumindest populär) mit Use Cases beschreiben. Wie lassen sich nicht vorhergesehene Anforderungen beschreiben? Und wie läßt sich danach überprüfen, ob ein bestehender Entwurf diese beschriebenen Anforderungen erfüllt? Mit scheint, dass diese beiden Fragen gelöst werden müssen, um effizient flexible Softwaresysteme entwickeln zu können. Kennt jemand irgendwelche Methoden dafür? Hat jemand irgendwelche Ideen? Liest diesen Blog überhaupt irgendwer?

Amarok und Jack

2008-08-19
Ich hab gerade meine Wohnung umgeräumt. Das musste mal wieder sein. Und ich hab endlich wieder Amarok mit Jack verbandelt. Ich hatte das ja schonmal beschrieben. Es funktionierte nur nicht mehr. Das Problem ist folgendes: Wenn man mehrere Soundkarten hat, muss man sicherstellen, dass xine auch versucht, mit dem Jack-Server zu verbinden. Und nicht mit irgendeiner anderen Karte, die über Alsa oder was weiß ich erreichbar ist. Das geht bei Amarok unter Settings- ... Sagt mal, hat ne amerikanische Tastatur eine Taste weniger? Wie kriege ich denn jetzt mit deutschem Tastaturlayout ein Größer-als-Zeichen? ... anscheinend schon. Naja, egal. Das geht bei Settings->Configure Amarok->Engine->Output Plugin->jack. Und ich höre ganz viel Tender Forever, und zwar über Amarok und Jack. Wer hätte das gedacht.

Comicspiel

2008-08-17
Lange nichts mehr geschrieben. Ich bin wieder aus Schweden da. Schon seit längerem. Ich hab mir ein OpenMoko Telefon bestellt, aber das kommt erst in zwei Monaten oder so. Im Moment arbeite ich mit Julian am Comicspiel. Den aktuellen Stand kann man sich hier ankucken: Das tolle Comicspiel. Das Projekt ist noch in der Alpha-Phase, sowohl, was die Software, als auch was die Zeichnungen angeht. Also bitte keine Bug Reports und Feature Requests, uneingeschränktes Lob ist willkommen. Was ich ziemlich spannend finde, ist an einem Projekt zu arbeiten, bei dem Inhalte und Software parallel entwickelt werden.

Schwedenurlaub

2008-07-02
Wir fahren wieder nach Schweden. Zum Wandern. Rasmus, Klenz und ich (in umgekehrter alphabetischer Reihenfolge). Ich steige gleich in den Zug nach Lübeck und heute abend setzen wir uns dann voraussichtlich in die Fähre nach Trelleborg. Per Email bin ich also erstmal schlecht zu erreichen. Zur Not per SMS. Und am 19. sollte ich wieder da sein. Ich freu mich schon.
Gestern bin ich übrigens über eine Stunde mit der WDR-Fähre im Watt stecken geblieben. Heute oder morgen ist ja Neumond, deswegen war Springebbe.

Umlaute im Blög

2008-06-30
Ich bin gerade auf Amrum und wollte irgendwas sinnvolles machen. Eine Sache, die ich gemacht habe, ist einen polyphonen Computertastatur-Synth in Haskell zu schreiben. Und folgende Lehren habe ich daraus gezogen:
  1. cabal-install ist total praktisch. Damit kann man Haskell-Bibliotheken aus Hackage automatisch runterladen, kompilieren und installieren lassen. Mit Abhängigkeiten.
  2. Viele Bibliotheken gibt es schon in Haskell. Siehe hosc und GLFW. Man muss das Rad ja nicht immer neu erfinden.
  3. Haskell ist eigentlich nicht besonders effizient, wenn es um Audio-Echtzeit-Sachen geht. Eine gute Alternative ist vielleicht hsc. Aber das hab ich noch nicht wirklich ausprobiert.
  4. Ich will wirklich endlich einen Touchscreen (möglichst Multi) und damit Musik machen. Instrumenteninterfaces schreiben und darauf spielen.
Ausserdem habe ich eben gerade bei pulster mein OpenMoko Neo FreeRunner bestellt. Ich freu mich schon.

Achso, und außerdem gehen jetzt (hoffentlich) die Umlaute im Blog: äöüÄÖÜß.

stderr in der zsh einfärben

2008-06-27
Letztens hatte ich endlich mal einen zwingenden Grund, meine zsh so einzurichten, dass sie stderr einfärbt. Und zwar rot. Folgende Zeilen hab ich in meine .zshrc eingefügt:
    
exec 2>>(while read line; do
  print '\e[91m'${(q)line}'\e[0m' > /dev/tty; done &)
    
Ich hab ja schon Code in vielen Programmiersprachen gesehen und kann eigentlich meistens zumindest ungefähr ahnen, worum es in dem Code geht. Durch diese zwei Zeilen steig ich aber überhaupt nicht durch. Ich kann noch nicht mal erkennen, wo da die Farbe Rot erwähnt wird. (Jetzt wo ich's mir genauer ankucke, vermute ich, dass das Rot wahrscheinlich hier drin steckt: \e[91m ... \e[0m. Aber wie krieg ich jetzt grün?) Diese Lösung führt im Übrigen anscheinend dazu, dass eine Fehlermeldung manchmal nach dem nächsten Prompt ausgegeben wird.

Das Zentrum der Welt

26. 6. 2008
Gestern war ich nach dem Spiel Türkei gegen Deutschland mit Julian und Muzi (?) in der Oranienstraße. Und hab gefeiert. Da wahr ziemlich gute Stimmung. Es gibt da gerade einen Baustellengraben und der eine Zaun war umgefallen. Irgendwann wollte dann ein Lastwagen, auf dem LEX stand, durch die Straße fahren. Auf dem wurde drauf rumgeklettert.
Ich hab einen neuen Sprechchor gelernt: "Türkiye, Deutschland, Nazis raus". Später hab ich einen Polizeiwagen vorbeifahren sehen, der über die Lautsprecher Musik gespielt hat.

KDE Neon

24. 6. 2008
Letztens war ich begeistert, als ich erfahren habe, dass das Neon-Projekt auch KDE-Pakete anbietet. Eben wollte ich danach googeln und war etwas erstaunt, dass es schwer zu finden ist. Hier der Link: link. Ich kuck jetzt ab und zu, wie das aktuelle KDE aussieht. Und hab mir schon lange vorgenommen, mal einen Bugreport zu verfassen. In den Binaries sind ubrigens keine Debugging-Symbole drin. Zumindest bis jetzt.

Es ist viel zu tun

31. 5. 2008
Der Linuxtag ist jetzt rum. Ich hab mich da sehr wohl gefhlt. Und bin von KDE noch begeisterter.
Eine großes Thema waren ja mobile Geräte. Und ich überlege jetzt, welches ich gerne haben möchte. Alle haben ja so ihre Nach- und Vorteile:
Das absolute Killerargument für OpenMoko ist, dass es komplett frei ist. Aber es hat keine Tastatur.
Das Nokia 810 ist von der Hardware ziemlich gut, mit ausziehbarer Tastatur, aber der WLAN-Treiber und noch irgendwas anderes ist nicht offen. Deswegen ist man wohl immer mehr oder weniger auf den Nokia-Kernel angewiesen. Und man kann damit nicht telefonieren. (Will ich das überhaupt?) Und ist über 400 Euro nicht'n bisschen viel für so'n Gerät, wenn es nicht komplett frei ist?
Dann gibt es auch noch die Vorgängermodelle vom, Nokia 800 und 770, die sind billiger, aber haben auch keine Tastatur.
Und dann hat mir Fabian heute vom GP32 erzählt, einer portablen Spielkonsole mit relativ großer Community und auch einem Linux-Port. Das ist zwar ganz was anderes, aber relativ billig. Und es gibt ja auch noch den Nintendo DS, (oder die Nintendo DS, wie Fabian sagen würde.)
Und dann gibt es noch den eee PC und andere \subsubnotebooks. Oder vielleicht brauche ich erstmal einen neuen Desktoprechner: kpc
Hmm, ich bin etwas unschlüssig.
Was ich mir definitiv nicht kaufen werde, aber sehr beeindruckend ist, ist der obico, ein linux-basierter High-End-Fahrradcomputer. Das Teil machte qualitativ einen total guten Eindruck, sowohl was die Hard- als auch was die bis jetzt implementierte Software angeht.

S-Bahn-Fahn

30. 5. 2008
Heute morgen habe ich in der S-Bahn einen Torwart kennengelernt, der sich auf die gleiche Weise mit der S-Bahn verfahren hatte wie ich. Der wollte zwar nicht zur Messe Süd sondern zum Olympiastadion, (um da bei der Hertha-Ehrenmannschaft oder so im Tor zu stehen,) aber war auch in Grunewald gelandet. Aber ganz nett da. Wald eben.

Linux-Tag

29. 5. 2008
Im Moment ist gerade der Linux-Tag und macht viel Spaß. Heute hab ich es zwar vercheckt, dahinzukommen, aber gestern war ich da (und hab Aaron Seigo gesehen) und freu mich auf morgen und übermorgen.

Speed Racer

29. 5. 2008
Letztens habe ich den neuen Film der Wacholder-Brüder gesehen und der ist total großartig. Viele humorlose Cineasten finden den zwar scheiße, aber meiner Meinung nach ist das einer der besten Filme der letzten Jahre. Go, Speed Racer, Go.

Einfache Bibliotheken

20. 4. 2008
Ich hab mich ja gestern schon negativ über unnötig komplizierte Bibliotheken geäußert. Heute habe ich mal versucht, ein einfaches Interface für eine Webserver-Bibliothek umzusetzen. Die Dokumentation ist hier. Einige Sachen gehen damit natürlich nicht, dafür ist die Bibliothek zu simpel. Aber wenn man Haskell kennt, sollte man eigentlich innerhalb kürzester Zeit einen Webserver für dynamische Seiten schreiben können. (Nachdem man HAppS installiert hat...) Den Quellcode gibt's bei den darcs-repositories.

Haskell-CGI

19. 4. 2008
Heute hab ich endlich mal die Erstellung dieser Webseite von PHP auf Haskell umgestellt. Dafür hab ich Network.CGI benutzt. CGI ist zwar eine etwas überholte Technik, aber dafür ist die Haskell-Bibliothek schön simpel. Ich finde, Bibliotheken sollten immer möglichst simpel sein. Die meisten Bibliotheken finde ich unnötig kompliziert. Dabei eignet sich Haskell wunderbar dazu, leicht verständliche Bibliotheken zu schreiben.

gccxml2hs

20. 3. 2008
Ich habe ja schon länger an einem Programm gearbeitet, dass das Benutzen von C++-Bibliotheken von Haskell aus vereinfacht. Ich will nämlich die Horde3D-Engine aus Haskell aus benutzen. Und jetzt ist es soweit, dass das gccxml2hs-Tool die Horde-Header-Dateien übersetzen kann. In ein Wrapper-Modul in Haskell. Das ist doch ganz gut. Jetzt kann das 3D-Gehacke in Haskell losgehen.

Comic-Spiel

12. 3. 2008
Mit Julian zusammen will ich ein Spiel machen. Julian zeichnet, wir beide denken uns die Geschichte aus und ich programmiere. Es soll ein Comic-Spiel werden. Das Spiel soll natürlich möglichst einfach aus dem Internet runterzuladen oder am besten gleich im Browser spielbar sein. Oder beides. Mit Haskell kann man das Einbetten in Webseiten ja sowieso mal vergessen, trotz dieser vollmundigen Ankündigung: http://haskell.org/haskellwiki/Humor/Microsoft. Aber da das ganze ja Spass machen soll, dachten wir, wir nehmen diesen Nachteil in Kauf und bieten eben für unterschiedliche Betriebssysteme unterschiedliche Binarys (Ja, laut meinem alten Deutschlehrer, Herrn Lack, ist das die korrekte Schreibweise.) an. Die kann man dann runterladen und einfach ausführen. Das Problem ist, dass ich ja irgendeine Bibliothek für die grafische Oberfläche verwenden muss. Und die soll möglichst plattformunabhängig sein. Und da dachte ich zunächst an gtk2hs. (Naja, ich hab auch eine ganze Menge andere ausprobiert: sdl, hgl, sogar hopenGL.) GTK kann man aber nicht statisch mit reinlinken, zumindest hab ich's nicht hingekriegt. Also müssten wir von unseren Benutzern verlangen, dass sie sich erstmal GTK installieren. Was scheiße ist. Dann hab ich noch einen kurzen Blick auf CAL und Scala geworfen, um zu sehen, wie weit das gediehen ist, und werde das ganze dann doch jetzt in Java implementieren. Bekackt!
Ganz abgesehen von diesen technischen Problemen glaube ich, dass wir eine gute Idee für ein Spiel haben.

Traum

16. 1. 2008
Ich habe diese Nacht geträumt, dass Tim und Sondermann und noch irgendwer zusammen in der Aula des Johanneums ein Konzert geben und Sondermann da Schlagzeug spielt. Und ich steh neben dem Schlagzeug und lach mich tot, weil er total witzig spielt. Im Publikum bemerken diese Witzigkeit leider nur wenig Leute. Und vorne an der Bühne hat der Hausmeister so eine Holzkonstruktion festgenutet, die bis knapp unter die Kniee reicht und über die ganze Breite der Bühne verläuft. Während sich die Konzertgebenden verbeugen, und ich immer noch auf der Bühne stehe, habe ich die Idee, dass ich mich hinter dieses Holzding lege, ein bisschen in eine andere Richtung robbe und dann wieder aufstehe, um das Publikum zu überraschen. Als ich mich hinlege und losrobbe, sehe ich, dass Sondermann die gleiche Idee hatte und schon kräftig am robben ist. Als wir gleichzeitig wieder aufstehen, müssen wir ziemlich lachen, machen aber auch dieses Holzding kaputt. Später kommt dann der Hausmeister und macht ein ziemlich resigniertes Gesicht.

Latex Cover

6. 12. 2007
Ich habe gerade versucht rauszufinden, wie man Deckblätter in LaTeX erstellt. Nachfolgend das hilfreiche Bild, das meine Recherche zu Tage förderte:
latex cover

Rekursion

20. 11. 2007

*Main> :info GHC.getInfo
getInfo ::
  HscTypes.Session
  -> Name
  -> IO (Maybe (TyThing, Fixity, [Instance]))
        -- Defined in GHC
*Main>    

Vorweihnachtszeit

10. 11. 2007
Draußen schneits und ich hab schon die Icons auf meinem Desktop in Tannenbaumform angeordnet.

Amarok und JACK

4. 11. 2007
Ich habe es jetzt nach einigen Versuchen hinbekommen, dass Amarok Sound nach JACK ausgibt. Amarok benutzt die xine-Engine und die Leute, die Amarok entwickeln, stellen sich das vernünftigerweise so vor, dass nicht Amarok ein JACK-Plugin braucht, sondern xine. Und das hat xine auch schon. Das ist nur in der vorkompilierten Version von Ubuntu nicht aktiviert, weil JACK in universe ist und xine in main, glaube ich. Auf jeden Fall kann man die aktuelle xine-Version selbst mit JACK-Support neu kompilieren und sollte dann ldconfig nicht vergessen. (Das hat mich ungefähr anderthalb Stunden gekostet.) Und jetzt geht's.
Dein Sönke

Nochmal

7. 10. 2007
Hier noch der Konkurrenzcountdown: Mal sehen, wer schneller ist.

Countdown

5. 10. 2007

Hmm, wie das Bild wohl in zwei Jahren aussieht?

Krass

27. 9. 2007
Verkehrte Welt: Ich ess die Pommes mit den Fingern und den Cheeseburger mit Messer und Gabel. Weil der sonst immer so auseinanderfleddert.

Alsa 0.1

3. 9. 2007
Unter "examples" findet man schon einen funktionierenden monophonen Softwaresynth... und ich klimper damit rum: klimper.ogg.

Alsa 0.0

3. 9. 2007
Hiermit dokumentiere ich:
  1. die ersten zaghaften Erfolge der Alsabindings für Haskell und
  2. die Weiterführung einer Angewohnheit aus alten QBasic-Tagen, nämlich das benutzen von "Hurra" in Meldungen, die nur erscheinen, wenn was tolles geklappt hat:
Alsa connections screenshot

Jack 0.4

2. 9. 2007
Die Jack Bindings für Haskell sind jetzt ziemlich abgespeckt, aber trotzdem besser als vorher, finde ich. Zu finden auf der Codeseite...
Außerdem sollte ich das vielleicht mal anders nennen, "Hack" oder "Hijack" oder so.

Kaffee

23. 8. 2007
Dass ich gerade bei meinen Eltern bin, hatte ich ja schon erwähnt. Dass sie einen großen Fernseher und eine Kaffemaschine haben, führt dazu, dass ich seit der letzten Sommerolympiade mal wieder beim Programmieren fernsehe und ungefähr fünf Tassen Kaffee am Tag trinke. Im Übrigen glaube ich, dass sich der Schlafrhythmus der Katze auch schon ein bisschen verschoben hat. Und die neuen Compiz-Fusion-Geschichten hab ich kompiliert. Das Tabbing-Plugin ist super. Und Expo auch:
compiz fusion expo plugin

AirPort Express

21. 8. 2007
Ich bin im Moment bei meinen Eltern. Und hab es gerade geschafft, über den AirPort Express, der an der Anlage angeschlossen ist, von meinem Rechner Musik abzuspielen. Die Software dazu findet man hier: raop-play.sourceforge.net. Wenn man den Alsatreiber unter Ubuntu zum laufen kriegen will, muss man noch das Makefile ändern, weil die Header unter /usr/src/linux-image-$(uname -r)/ oder so liegen. Und den "linux/config.h"-include in der einen c-Datei wegmachen, den braucht man ab Kernel 2.6.19 wohl nicht mehr.

Konsolenhistory

18. 8. 2007

shahn@habana:~$ history 0 |grep ghc | wc
    983    5107   35986
shahn@habana:~$ history 0 |grep ghci | wc
    106     320    2884
shahn@habana:~$ history 0 |grep xmoto | wc
      5      14     111
shahn@habana:~$ history 0 |grep ls | wc
    534    1361    8346
shahn@habana:~$ history 0 |grep cd | wc
    700    2231   14586
shahn@habana:~$ history 0 |grep runhaskell | wc
   2227    9426  108672
shahn@habana:~$ history 0 |grep grep | wc
    264    1546    8588
shahn@habana:~$ history 0 |grep runhaskell | wc
   2228    9433  108711
shahn@habana:~$ history 0 |grep runhaskell | wc
   2229    9440  108750
shahn@habana:~$ history 0 |grep runhaskell | wc
   2230    9447  108789
shahn@habana:~$ history 0 |grep runhaskell | wc
   2231    9454  108828
shahn@habana:~$    

Das erinnert mich an die Todesartenstatistik bei n.

Nebenläufige Konsolenausgaben

17. 8. 2007
Witzig: Konsolenausgaben, die normalerweise ungefähr so aussehen:

from View: Close
quitModel
from Controller: ViewQuit
quitController
quitView

können, wenn sie nebenläufig ausgeführt werden, auch mal so aussehen:

from View: Close
froqmu iCtoMnotdreoll
ler:q uViiqteuCwioQtnuVtiirtoe
lwl
er

Patrty

8. 8. 2007
Ich desdochsowohlzumeinerselbst, ImRosies, geqwesen selbst seiner sein gewestest sein. Nin denn. Morgen boin ich bestimmmte nicht ehr in de rlage dieselbe Gesprüäche vortzuführen , aber dass macht nnnix . dennnn: Willkommen im Veriein.: Tschuesss.m

Laufzettel

3. 8. 2007
Gerade habe ich die letzte noch benötigte Studienleistung (naja, abgesehen von meiner Diplomarbeit) erbracht: Hurra.

Fasten

30. 7. 2007
Ich hab einige Tage gefastet. Nicht lange, eigentlich nur zweieinhalb Tage. Das ist wahrscheinlich zu kurz, um in den Flow zu kommen. Aber lustig war es trotzdem...

JackHaskell

26. 7. 2007
Es gibt eine neue Version der Jackbindings: jack-0.3.1.tar.gz. Die einzige Änderung ist, dass man jetzt stinknormale Listenfunktionen für Audioprozessierung nehmen kann. Leider ist das total ineffizient. Zumindest bis jetzt. Wobei ich nicht glaube, dass das durch Optimierungen noch furchtbar viel schneller gemacht werden kann.
Ausserdem ist heute der kubanische Nationalfeiertag. Whoohoo!

Rumbapattern

25. 7. 2007
Hier. Mit Haskell programmiert. :)

Fotos

25. 7. 2007
Hier gibt es jetzt Fotos aus Schweden: Hier.

Shocking News

24. 7. 2007
Wieder da aus Südschweden. 10 Tage wandern. Mit Rasmus und Klenz. Und Tim zwischendurch. Irgendwie dreht sich auf solchen Wanderungen immer alles um Sprache, hab ich den Eindruck. Ein paar Posts her habe ich die Redewendung "Wenn das mal kein Zufall ist..." verunglimpft. Hier die Entschuldigung und Gegendarstellung: "Wenn das mal kein [großer] Zufall ist...". Rasmus hat's rausgefunden. Mit seiner linguistischen Spürnase.

Urlaub in Schweden

8. 7. 2007
Unser http-Server scheint zwar gerade down zu sein, aber trotzdem: Morgen fahre ich in Urlaub. Nach Schweden. Wandern. Mit Klenz, Rasmus und später Tim. Falls es jemanden interessiert...

GHC als Bibliothek

4. 7. 2007
Man kann den GHC auch als Bibliothek benutzen, um Haskellcode zu parsen, typzuchecken und auch auszuführen. Das ist im Prinzip dokumentiert, wenn auch nur im Quellcode. Heute habe ich mit Hilfe von 'ghc -cpp', 'sed' und 'haddock' versucht, das ganze nach HTML zu konvertieren. Hier ist das Ergebnis: ghcdocs.zip.

Jack für Haskell

30. 6. 2007
Ich hab die JACK Bindings für Haskell jetzt in eine eigene Bibliothek gepackt: jack-0.3.0.tar.gz.

Wörter

29. 6. 2007
Hier ein paar Wörter, deren Gemeinsamkeit zu erklären mir offensichtlich gerade zu doof ist:
  • fristen
  • trapsen
  • balbieren
  • statuieren

Phenome

26. 6. 2007
Fredrik Olofsson hat SuperColliderKlassen geschrieben, mit denen sich SynthDefs zufällig erzeugen, mutieren und kreuzen lassen. Das ganze findet man unter www.fredrikolofsson.com > code > _supercollider > RedGA. Ich hab's nur kurz ausprobiert, das ist dabei rausgekommen: Richtig Spaß macht das wahrscheinlich nur, wenn man es selber macht. Aber dann ist es ziemlich gut. Es gibt dazu auch eine GUI, die ziemlich spaßig sein muss, aber ich hab's noch nicht hingekriegt, die zu starten.

Softwaredesign

25. 6. 2007
Folgenden Fehler meldete mir gerade der GHC:

Module imports form a cycle for modules:
  main:Controller
    imports: File Utils StateTUtils Model View Graphics.UI.Gtk
             Control.Monad.State.Lazy Control.Concurrent.Chan Control.Exception
             Control.Concurrent
  main:Model
    imports: File StateTUtils Controller Data.Map
             Control.Monad.State.Lazy Foreign.Marshal.Alloc Foreign.Storable
             Control.Concurrent.Chan Control.Concurrent
  main:View
    imports: Utils File Controller StateTUtils Paths_edith Maybe
             Data.Map Control.Monad.State.Lazy Control.Concurrent.Chan
             Control.Concurrent Graphics.UI.Gtk.SourceView Graphics.UI.Gtk.Glade
             Graphics.UI.Gtk

Na, wenn das kein gutes Softwaredesign ist...

Im Übrigen ist die Redewendung "Wenn das mal kein Zufall ist..." doch genau falsch rum, oder?

Atari ST

24. 6. 2007
Gerade hab ich mir Steem installiert. Das ist ein Emulator für den Atari ST. Und Bolo gespielt. Das ist ein grossartiges Spiel. Vielen Dank auch an Automation und D-Bug :) Hier ist ein Screenshot:

Bolo-Screenshot

Mal sehen, ob ich auch Wizard Royal finde.

MCM Konferenz

22. 5. 2007
Letztes Wochenende war die erste internationale Konferenz der "Society for Mathematics and Computation in Music". Hier in Berlin in den Räumlichkeiten des SIM. Das war ziemlich nett und interessant. Und es war eine weitere Gelegenheit für Alberto de Campo richtigerweise anzumerken: "Es gibt viel zu tun."

The Sound of Music

11. 5. 2007
Gestern "The Sound of Music" gesehen. Grossartiger Film. Von Robert Wise. Ich kannte "My Favourite Things" ja nur von Coltrane. Und jetzt das! Meine Lieblingsszene ist die Marionettenvorführung.

Good Vibrations

10. 5. 2007
Nach der englischen Wikipedia hat Brian Wilsons Publizist Derek Taylor den Beach-Boys-Song "Good Vibrations" als "pocket symphony" bezeichnet. Nach der deutschen hat das sogar Brian Wilson selbst getan. Als wäre das nicht schon verdächtig genug, heisst das aktuelle Album von Air "Pocket Symphony". Da steckt doch bestimmt MXII dahinter. Ich jedenfalls höre "Good Vibrations" und Brian Wilsons "Smile" und nicht neuere Machenschaften französischer Elektropopper, die den zugegebenermaßen glorreichen Zenit ihres künstlerischen Schaffens schon überschritten zu haben scheinen.

Erster Eintrag

9. 5. 2007
In diesem Blog werden Sachen gepostet, die mich oder mit denen ich mich beschäftige/n. Folgende Regeln gilt es, dabei zu befolgen:

    Der Blog ist eher dazu gedacht, dass ich später mal nachschauen kann, was mich damals so umgetrieben hat. Keine Ahnung, wie oft ich das updaten werde.
Seitendesigndetail Seitendesigndetail